Bau- und Leistungsbeschreibung

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ALLGEMEINES SCHUCKHARDT MASSIV-HAUS realisiert Ihr Haus entspre­chend Ihren individuellen und persönlichen Vorstellun­gen mit bewährten traditionellen Baustoffen nach der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) zum Fest­preis. Die verwendeten Materialien sorgen dafür, dass Ihr Schuckhardt Massiv-Haus die KfW 55 Kriterien erfüllt!
Die Massivbauweise garantiert Ihnen ein gesundes Raumklima zu jeder Jahreszeit, eine hohe Wärmespei­cherung, hervorragende Wärmedämmung und At­mungsaktivität, guten Schallschutz und hohe Feuerbe­ständigkeit. Unsere individuelle Planung, mit und ohne Keller sowie allen Dachformen und Dachneigungen, er­möglicht Ihnen eine Investition in eine Zukunft mit hoher Lebensqualität.

1.0. PLANUNG

Gemeinsam mit Ihnen als Bauherren und unseren Ar­chitekten werden die Details des Bauvorhabens be­sprochen. Nach Vorlage der Planungshilfen, des Bo­dengutachtens, amtlichen Lageplans, Höhenplans, Kanaltiefenplans und rechtskräftigen Bebauungsplans durch die Bauherren (Auftraggeber) werden die Bau­zeichnungen im Maßstab 1:100 auf der Basis der dem Vertrag zugrunde liegenden Angebotszeichnungen ge­fertigt.
Den kompletten Bauantrag, als Bestandteil des Festprei­ses, erhalten die Auftraggeber zur Unterzeichnung und zur Einreichung bei der zuständigen Baubehörde.

Er beinhaltet:

  • Bauantragsformulare,
  • Erhebungsbogen,
  • Bauzeichnung im Maßstab 1:100,
  • Entwässerungsplanung,
  • Wohnflächenberechnung nach DIN 277.

Der Lage- und Abstandsflächenplan wird durch den von den Bauherren beauftragten Vermesser erstellt. Nach Erteilung der Baugenehmigung wird eine Aus­führungsplanung im Maßstab 1:50 inkl. Statik und Wärmeschutznachweis (mit Lüftungsnachweis nach DIN
1946-6) erstellt. Bei Übergabe des Hauses erhalten die Bauherren ihren Energieausweis nach der gültigen EnEV. Bauleitung und Überwachung der ausführenden Fach­handwerker erfolgt durch qualifizierte Bauleiter. Bestel­lung der behördlichen Abnahmen wie Grob- und Fein­absteckung des Baukörpers sowie die Bauabnahmen werden durch die Bauleitung koordiniert und erfolgen im Auftrag und auf Rechnung der Auftraggeber.

1.1. ERDARBEITEN

Für die Erdarbeiten wird ein ebenes und straßenbün­diges Terrain mit bis zu 30 cm Mutterboden und den Bodenklassen 3 bis 5 (nach DIN 18300) vorausgesetzt. Der Mutterboden wird im Bereich des Baukörpers ab­geschoben. Anschließend werden die Baugrube sowie der erforderliche Arbeitsraum ausgehoben. Mutterbo­den und Aushub werden auf dem Grundstück getrennt gelagert. Die Arbeitsräume werden nach Fertigstellung des Kellergeschosses bzw. der Bodenplatte mit vorhan­denem Material wieder bis zum Geländeniveau verfüllt und lagenweise verdichtet.

1.2. SONDERMAßNAHMEN

Bei Schicht- oder Stauwassergefahr, zu geringem Boden­druck (weniger als 200 kN/qm), nicht waagerechtem Terrain oder in Erdbeben- bzw. Erdsenkungsgebieten sind entsprechende Sondermaßnahmen erforderlich, die nicht im Festpreis enthalten sind. Gleiches gilt für die eventuelle Abfuhr überschüssigen Erdreichs bzw. Anfuhr fehlenden Bodens sowie Kies oder Füllsand.

Die erforderlichen Sondermaßnahmen werden nach Ermittlung der entsprechenden Mehrkosten seitens des Auftragnehmers den Auftraggebern angeboten, abge­stimmt und ausgeführt.

2.00. GRÜNDUNGS-, MAURER- UND BETONARBEITEN

2.01. KELLER

Unter der Kellersohle wird, wenn konstruktiv erforder­lich, eine 15 cm starke Kies- oder Filterschicht inkl. einer PE-Folienabdeckung eingebracht. Die Sohlplatte wird unter Verwendung der Betongüte C 25/30 (WU-Beton) und der erforderlichen Bewehrung gemäß Statik erstellt.

2.02. FUNDAMENTERDER

Zur Erdung des Hauses wird ein Fundamenterder aus Bandstahl und ein Ringerder aus Edelstahl V4A, das ge­samte Gebäude umfassend, nach DIN- und VDE-Vor­schriften verlegt und mit der Potentialausgleichsschiene verbunden.

2.03. SCHMUTZWASSERLEITUNG

Die PVC-Grundleitungen für die Entsorgung inkl. aller erforderlichen Formstücke werden entsprechend der Planung möglichst unterhalb der Sohlplatte verlegt und auf kürzestem Wege nach außen geführt.

2.04. KELLERAUßENWÄNDE

Das Kellermauerwerk wird aus Kalksandstein nach Bau­zeichnung erstellt.
Der Keller wird entsprechend der EnEV hochwertig ge­dämmt.

2.05. KELLERINNENWÄNDE

Sie werden je nach statischen Erfordernissen aus 11,5 cm, 17,5 cm oder 24,0 cm Kalksandstein erstellt. Die Keller-Rohbauhöhe beträgt ca. 2,50 m.

2.06. BAUWERKSABDICHTUNG

Nach DIN 18533 Klasse W1.1-E wird das Gebäude ge­gen Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendes Wasser abgedichtet. Ein qualitativ hochwertiges und zertifizier­tes Bitumenanstrichsystem als Schutzschicht schützt die Außenwände vor Erdfeuchte. Eine Kellerabdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser bzw. drückendes Wasser ist gegen Aufpreis möglich.

2.07. KELLERDECKE

Die Kellerdecke wird als Stahlbetonfiligrandecke mit Vergussbeton und erforderlicher Bewehrung gemäß statischer Berechnung ausgeführt.

2.08. KELLERFENSTER

Alle Kellerfenster bestehen aus hochwertigem und pfle­geleichtem Kunststoff (Größe 100/50 cm) mit Drehkipp­beschlag und Isolierverglasung nach EnEV. Dazu pas­sende Lichtschächte aus weißem glasfaserverstärktem Polyester bieten einen optimalen Lichteinfall. Verzinkte Abdeckroste mit einbruchhemmender Sicherung sind selbstverständlich enthalten.

2.09. KELLERSOCKEL

Die Sockelhöhe beträgt einschließlich der Kellerdecke 30 cm über Terrain und erhält einen Sperrputz mit was­serdichtem Anstrich. Bei Bauvorhaben mit Bodenplatte beträgt die Sockelhöhe 30 cm über gewachsenem Bo­den, gemessen in der Mitte des Baukörpers.

2.10. HÄUSER MIT BODENPLATTE

Bei Nichtunterkellerung erfolgt die Gründung auf einer Schotterberme oder auf Streifenfundamenten, die als Frostschürze erstellt werden (max. 90 cm unter der Bo­denplatte). Entsprechend den statischen Erfordernissen wird die Bodenplatte wie unter Punkt 2.01. eingebracht. Der vom Auftraggeber bereitgestellte Mehrspartenan­schluss für die Versorgungsleitungen wird gemäß Pla­nungsvorgabe eingebaut.

2.11. AUßENMAUERWERK

AUßENMAUERWERK Das Außenmauerwerk inkl. Giebel und Drempel be­steht aus hochwertigen 36,5 cm Porenbeton-Planblock­steinen (z.B. YTONG), die im Dünnbettverfahren geklebt  werden. Die Wärmedämmung von Porenbeton ist geradezu sprichwörtlich. Sie wird von keinem anderen massiven Wandbaustoff übertroffen.

Diese außerordentlich hohe Wärmedämmung ermög­licht es, den Heizenergieaufwand enorm zu reduzieren. In Zeiten ständig steigender Energiepreise bedeutet das Geldsparen – ein Leben lang!
Porenbeton schafft das ganze Jahr über im Haus ein gesundes und ausgeglichenes Raumklima, das ein Gefühl von Behaglichkeit und die Sicherheit von Wohngesund­heit vermittelt.

Jedes SCHUCKHARDT MASSIV-HAUS ist selbstverständlich auch mit anderen Wandbaustoffen (wie z.B. Poro­ton-Ziegel oder Kalksandstein) realisierbar.

2.11.1 PUTZFASSADE

Der Außenputz wird als dreilagiger dampfdiffusionsoffe­ner, weißer Strukturputz ausgeführt. Auf Wunsch können – gegen Aufpreis – alle Häuser mit farbigem Strukturputz sowie auch mit schmutzabweisenden Anstrichen ver­sehen werden.

2.11.2 KLINKERFASSADE

Die Außenwände werden, soweit im Vertrag vorgese­hen, wie folgt handwerksgerecht ausgeführt:

  • 36,5 cm Porenbeton-Planblocksteine
  • 4 cm Luftschicht
  • 11,5 cm Verblendmauerwerk (Format NF, Materialpreis 600 €/1000 Stck. inkl. MwSt.)

2.12. INNENMAUERWERK

Die Innenwände in den Wohngeschossen werden ent­sprechend den statischen Erfordernissen ebenfalls mas­siv mit Porenbeton-Planblocksteinen in unterschiedli­cher Stärke erstellt.
Die Raumhöhe in den Wohngeschossen beträgt ab Oberkante Fertigfußboden ca. 2,50 m.
Durch die Verwendung von Porenbeton-Planblockstei­nen wird eine unübertroffene Wärmespeicherung, aus­gezeichneter Schallschutz und ein gesundes und aus­geglichenes Raumklima gewährleistet.
Bei Ausführung des Außenmauerwerkes in Poroton-Zie­gel oder Kalksandstein werden die Innenwände mit dem gleichen Baustoff erstellt.

2.13. GESCHOSSDECKEN

Bei ausgebauten Dachgeschossen bzw. bei 2 Vollge­schossen wird die Erdgeschossdecke gemäß Statik als Stahlbetonfiligrandecke ausgeführt. Bei nicht ausge­bauten Dachgeschossen (z. B. Bungalow oder Stadt­villa) wird die oberste Geschossdecke als Holzbalken­konstruktion mit Dämmung aus Mineralfaserwolle und Gipskartonplatten entsprechend dem Wärmeschutz­nachweis/Energieausweis erstellt.

2.14. HAUSEINGANGSPODEST

In der Breite der Haustüranlage ist eine 60 cm tiefe Po­destplatte aus Beton C 20/25 vorgesehen.

3.00. DACHKONSTRUKTION

Der Dachstuhl wird als Pfettendach (außer Bungalows und Stadtvillen) in Fichte -Konstruktionsvollholz (KVH) mit Sparren- und Kehlbalken erstellt. Die Hölzer werden ohne schädliche Chemikalien behandelt, mechanisch getrocknet und verarbeitet.

3.01. DACHÜBERSTÄNDE

Der Dachüberstand beträgt bei Sattel-, Walm- und Pult­dächern giebel- und traufseitig 50 cm. Die dekorative Sichtschalung wird als Fichtenprofilholz auf die Sparren aufgebracht. Die Sparrenköpfe sind gehobelt. Der Ortgang im Giebelbereich wird je Giebelseite mit sichtbar gehobelten Flugsparren auf gefasten Pfetten­köpfen versehen. Die Flugsparren sind ein optisch schö­ner Dachabschluss und erzielen einen zusätzlichen Wit­terungsschutz.
Die Dachüberstände bei Bungalows und Stadtvillen werden als Gesimskasten ausgeführt. Alle sichtbaren Holzteile werden mit einem umwelt­freundlichen, farblosen Anstrich versehen.

3.02. DACHEINDECKUNG

Die Dacheindeckung erfolgt mit hochwertigen ge­brannten Tondachziegeln der Marke Nelskamp Nibra, hergestellt nach DIN EN 1304 in besonderer Klinkerquali­tät. Der Bauherr kann zwischen den Modellen F10 Ü und F8 1/2 wählen. Der Dachziegel F10 Ü steht in naturrot und in den Farben (Engoben) rot, bordeauxrot, braun, anthrazitgrau, schwarz matt und altschwarz zur Verfü­gung. Der Dachziegel F8 1/2 in den Farben (Engoben) rot, schwarz matt, anthrazitgrau und altschwarz.
Gegen Mehrpreis (Luxusausführung) stehen bei dem F10 Ü verschiedene Edel-Engoben (mattglasiert) und bei dem F8 1/2 die Edel-Engobe schwarz (mattglasiert) zur Verfügung.
Alternativ sind neu entwickelte und hoch innovative Nelskamp-LongLife-Betondachsteine wählbar. Diese ha­ben eine geglättete Oberfläche und sind durch eine spezielle Beschichtung abweisend für Schmutz und Al­gen-/Moosbewuchs für lang anhaltende Schönheit. Es stehen die Modelle Finkenberger-, Kronen-, Sigma- und S-Pfanne in matt oder glänzend zur Verfügung. Informa­tionen über die lieferbaren Farben erhalten Sie unter www.nelskamp.de.
Auch glatte Dachpfannen (Tafelform Tondachziegel Nibra G10 oder Betondachstein Planum) sind gegen Mehrpreis lieferbar.
Selbstverständlich sind alle Formteile, wie Giebelsteine, Firstziegel, Grat- und Entlüftungsziegel, Verklammerung der Dachpfannen nach den aktuellen Richtlinien, im Leistungsumfang enthalten. Es wird eine atmungsakti­ve, dampfdiffusionsoffene Unterspannbahn mit Konter- und Dachlattung verlegt. Die hohe Qualität der Dach­ziegel wird durch eine 30-jährige Garantie auf Frostbe­ständigkeit und Wasserundurchlässigkeit untermauert.

3.03. DACHKLEMPNERARBEITEN

Die Dachentwässerung erfolgt über Dachrinnen und Fallrohre aus Titanzink. Die Fallrohre enden 15 cm über Gelände in einem Krümmling.

4.00. BALKONE UND LOGGIEN

Entsprechend der Statik werden Balkone als Stahlbe­tonkragplatte (Unter- und Stirnseite in Sichtbeton) inkl. Feuchtigkeitsabdichtung und Entwässerung als Kasten­rinne ausgeführt. Bei Balkonen und Loggien über be­heizten Räumen wird eine entsprechende Wärmedäm­mung ausgeführt.
Die Brüstungen werden als Edelstahlkonstruktionen ge­fertigt.

5.00. FENSTER, HAUSTÜR

5.01. FENSTER IM ERD-, OBER- UND DACHGESCHOSS

Es werden hochwertige, weiße Kunststoff-Wohnraum­fenster und –Terrassentüren der exklusiven Baureihe „PREMIUM 2.0“ der Firma BRÖMSE mit einer 3-fach-Ver­glasung mit einem Ug-Wert von 0,6 W/m²K mit thermisch getrenntem Randverbund (warme Kante) und einem resultierenden U w-Wert von 0,82 W/m2K nach DIN EN 10077-Prüffenstermaß eingebaut. Die flächenversetzte Ausführung sowie schmale, schlanke Profilansichten mit abgerundeten Kanten sorgen für mehr Licht und schö­ne Optik bei zeitlosem Design. Das hochmoderne Mitteldichtungssystem mit drei hochwertigen, kaum sichtbaren Dichtungen mit 6-Kam­mer-Technik im Rahmen und Flügel sowie 84 mm Bau­tiefe erreicht eine herausragende Wärmedämmung und senkt somit Ihre Heizkosten und den Lärm von außen.

Fenster- und Türöffnungen erhalten eine Fensterfalzlüf­tung, sofern sich im Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 die Notwendigkeit ergibt.

Hochwertige Secustik-Fenstergriffe in weiß mit Sperr­mechanismus gegen unbefugtes Verschieben des Fensterbeschlages sowie der hochmoderne ROTO-NT- Beschlag mit serienmäßig umlaufenden, massiven Si­cherheitsschließstücken (Brömse-SAFEplus-Ausstattung) erfüllen hohe Sicherheitsbedürfnisse schon im Standard.

Ausführungen in ein- und beidseitigem Dekor stehen in großer Farbvielfalt zur Verfügung und sind, wie auch Sprossen, Bögen sowie die sehr komfortablen Hebe-/ Schiebe-Türen der Baureihe „ThermoSlide“ der Firma BRÖMSE, gegen Aufpreis erhältlich.

5.02. HAUSTÜR

Die Haustürelemente der Baureihe „Thermo 76“ der Firma BRÖMSE bestehen aus weißem Kunststoff und
sichern durch die große Bautiefe von 76 mm und die 5-Kammer-Technik in Rahmen und Flügel sowie einer thermisch getrennten Schwelle eine optimale Wärme­dämmung. Die wärmegedämmten Haustürfüllungen, Stärke 36 mm mit Lichtausschnitt, gewährleisten einen natürlichen Lichteinfall im Bereich des Flures.
Durch den Einsatz von massiven Zink-Druckguss-Eck­verbindern im Flügel wird eine außerordentlich hohe Stabilität erreicht.
Als Schloss kommt eine innovative Automatik-Mehrfach­verriegelung zum Einsatz, welche die Tür beim Zuziehen schon an 3 Punkten durch Automatikfallen selbstverrie­gelt (VdS-zertifiziert). Eine integrierte Aushebelsicherung im Haustürband sowie ein hochwertiger Profilzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion sichern Ihre Haustür ge­gen ungewollten Zugriff.

Wert der Haustüranlage:

  • Haustür 1,10 m breit 2.000 €,
  • Haustür mit feststehendem Seitenteil 1,60 m breit 2.200 €,
  • Haustür 2,00 m breit mit feststehendem Seitenteil 2.500 €,
    jeweils inkl. MwSt.

5.03. DACHFLÄCHENFENSTER

Um den Lichteinfall der Dachgeschossräume zu ver­größern, können hochwertige und langlebige Dach­flächenfenster der Firma Velux Modellreihe GPU als Klapp-Schwing-Fenster (wenn vertraglich vereinbart) eingebaut werden.

5.04. FENSTERBÄNKE INNEN UND AUßEN

Alle Wohnraumfenster erhalten innen 2 cm starke Mar­mor- und außen 3 cm starke Natursteinfensterbänke.
Die Fensterbänke im Bad und im Gäste-WC werden ge­fliest.

6.00. INNENTREPPEN

Es wird eine hochwertige Markentreppe von KENNGOTT als offene, lichtdurchlässige, selbsttragende Treppen­konstruktion eingebaut. Großdimensionierte Wangen oder Stahlprofile unter den Stufen entfallen. Das Trep­penauge ist frei und transparent. Die Treppe verfügt über eine geprüfte und zertifizierte Sicherheit einer Europäischen Technischen Bewertung (europaweite Zulassung). Die wohlproportionierten und patentierten Treppenstu­fen (ca. 65 mm dick) in Buche Longlife werden mit einer Postforming-Sicherheitskante mit 5 mm Radius ausge­führt. Die Stufen verfügen über eine hohe Abrieb- und Druckfestigkeit. Zum Schutz während der Bauphase ist das millionenfach bewährte Stufenschutzsystem aus Holzwerkstoff auf der gesamten Trittfläche sowie an den Kanten enthalten.
Weitere Stufenmaterialien in Longlife mit hochwertigen, rutschhemmenden R9-Oberflächen können preisgleich gewählt werden.
Die Stufen sind untereinander mittels Tragelementen aus Massivholz, dem Stufendekor angepasst, verbun­den und wandseitig auf pulverbeschichteten Wandan­kern (wahlweise in weiß, cristallsilver oder atlasmetallic) schallmindernd gelagert.
Das kindersichere Geländer wird mit senkrechten, pul­verbeschichteten Rundstahlstäben (wahlweise in weiß, cristallsilver oder atlasmetallic) sowie mit einem griffsi­cheren Rundholzhandlauf aus Massivholz, dem Stufen­dekor angepasst und ausgeführt.
Auch exklusive Natursteinmaterialien aus aller Welt so­wie zahlreiche Geländervarianten sind passend zum Wohnambiente als Zulage optional möglich.
Alternativ kann auch eine massive Betonfertigteiltreppe (ohne Belag) inkl. Geländer als Handlauf und Brüstung (Materialpreis 800,-E/pro Geschoss) ausgeführt werden.
Unterschiedliche Treppenbeläge wie Fliesen, Naturstein, Holz usw. können als Zusatzleistung vereinbart werden. Eine dreiteilige, wärmegedämmte, umwehrte Einschub­treppe führt in den Spitzboden.

7.00. KELLERAUßENTREPPE

Eine Kelleraußentreppe ist nach individueller Planung möglich.

8.00. HEIZUNG

8.01. LUFT/WASSER-WÄRMEPUMPE

Es kommt ein technisch hoch entwickeltes Markenge­rät der Firma Viessmann – Typ Vitocal 200-S zum Einsatz,  welches vollautomatisch, umweltfreundlich und ener­giesparend ist. Die in Splitbauweise ausgeführte Wärmepumpe mit einem Leistungsbereich von 4 – 12 kW ist für den Ein­satz im Niedrigstenergie-Neubau bestens geeignet. Die Vitocal 200-S zeichnet sich durch eine hohe Leistungs­zahl (COP) aus, welche niedrige Betriebskosten ermög­licht und die Umwelt schont. Die Inneneinheit ist mit der witterungsgeführten, digitalen Regelung Vitotronic 200 (Typ WO1C) ausgestattet. In der Regelung mit Klartext- und Grafikanzeige ist eine integrierte Eigenverbrauchs­optimierung für Solarstrom bereits serienmäßig verbaut. Die kompakte und geräuscharme Lüftereinheit durch Advanced Acoustic Design (AAD) wird im Außenbe­reich aufgestellt.

Energieeffizienzklasse:

  • Nenn-Wärmeleistung 3,0 bis 5,6 kW: A++ / A+ *
  • Nenn-Wärmeleistung 7,7 bis 9,06 kW: A++ / A++ *

*nach EU-Verordnung Nr. 811/2013 Heizen, durchschnitt­liche Klimaverhältnisse, Nieder- (35 °C) / Mitteltemperaturanwendung (55 °C)

Die Warmwassererwärmung erfolgt über die Wärme­pumpe und der senkrecht stehende Warmwasserspei­cher Vitocell 100-W mit 300 Liter Fassungsvermögen deckt den erhöhten Warmwasserbedarf. Speicherzelle und Heizwendel bestehen aus Stahl (Werkstoff St37-2) und sind durch eine Ceraprotect-Emaillierung kor­rionsgeschützt. Der Warmwasserspeicher ist allseitig mit PUR-Hartschaum wärmegedämmt. Die Ummantelung aus Stahlblech ist zusätzlich epoxidharzbeschichtet.

Energieeffizienzklasse: B

Witterungsgeführte Regelung und Nachtabsenkung sind selbstverständlich. Die Anlage wird betriebsfertig installiert und mit allen erforderlichen Bauteilen und Ar­maturen übergeben. Eine Einweisung durch das Heizungsbauunternehmen erfolgt vor Übergabe.

8.02. FUßBODENHEIZUNG

Im Erd-, Ober- und ausgebauten Dachgeschoss sowie im Kellervorraum kommt eine Fußbodenheizung mit hocheffizienter, temperaturgeregelter Einzelraumsteue­rung zur Ausführung. In jedem Geschoss werden wand-integrierte Heizkreisverteilerkästen inkl. der erforderli­chen Stellmotoren eingebaut.

8.03. LÜFTUNGSSYSTEME

Wenn vertraglich vereinbart, erhalten die Bauherren ein hocheffizientes zentrales oder dezentrales Lüftungssys­tem mit Wärmerückgewinnung. Dieses garantiert ho­hen Wohnkomfort bei geringen Heizkosten, steigert den Gebäudewert und schützt die Bausubstanz. Pollen- und insektenfreie Luft gewährleistet ein gesundes Raumklima.

8.04. ALTERNATIVE ENERGIESYSTEME

Schuckhardt Massiv-Haus bietet individuelle Strate­gien zum Einsatz verschiedener Energiesparpakete. Auf Wunsch erhalten Sie maßgeschneiderte Angebote für den Einsatz von z. B. einer Pelletheizung, Solar- und/ oder Photovoltaikanlage sowie eines anderen Wärme­
pumpensystems. Auf Ihr Traumhaus abgestimmte Lö­sungen können die normalen Heizkosten weiter senken und gleichzeitig die Umwelt schonen.

8.05. SCHORNSTEIN

Eine hochwertige Schornsteinanlage der Firma Schie­del (Modell SIK) ist auf Wunsch gegen Aufpreis möglich.

9.00. SANITÄRINSTALLATION

9.01. BE- UND ENTWÄSSERUNG

Die Kalt- und Warmwasserleitungen bestehen aus Me­tallverbundrohren, ummantelt mit Dämmschläuchen. Alle Entwässerungsleitungen bestehen aus hochwerti­gem Kunststoff und werden über das Dach entlüftet.
Zur effektiveren Warmwasserbereitstellung wird eine Zir­kulationsleitung inkl. energiesparender Pumpe und Zeit­schaltuhr eingebaut.

9.02. SANITÄROBJEKTE BAD

Eingebaut werden nur Produkte namhafter Markenher­steller.

  • 1 eingebaute Acrylbadewanne, ca. 170 cm lang, Geberit – Serie Renova Plan – mit Ab- und Überlauf­garnitur
  • 1 verchromte Unterputz-Einhebelmischbatterie mit Keramikdichtung (Firma Grohe – Modell „Eurostyle” oder „Concetto”)
  • 1 Handbrause mit Brauseschlauch und Wandhalter 1 komplette Waschtischanlage aus Kristallporzellan (Geberit-Serie „Renova Plan”) ca. 65 cm breit als Vorwandmontage mit verchromter Einhebelmischbatterie (Firma Grohe – Modell „Eurostyle“ oder „Concetto”)
  • 1 Tiefspül-WC spülrandlos, wandhängend -Geberit-Serie „Renova Plan” als Vorwandmontage, mit Unterputz-Spülkasten und Spartaste, Kunststoff-WC-Sitz
  • 1 Acrylduschwanne 90 cm x 90 cm, 6 cm tief -Geberit – Serie Renova – mit Ab- und Überlauf­garnitur und Unterputz-Einhebelmischbatterie (Firma Grohe – Modell „Eurostyle”oder „Concetto”)

Die Bauherren sind nicht an die aufgeführten Ausstat­tungsmerkmale gebunden. Sie können im zuständigen Sanitärgroßhandel Objekte und Armaturen ihrer Wahl bestimmen.
Mehr- und Minderleistungen, bezogen auf die Bau- und Leistungsbeschreibung, werden in Schriftform verein­bart.

9.03. SANITÄROBJEKTE GÄSTE-WC

  • 1 Tiefspül-WC spülrandlos, wandhängend -Geberit Serie „Renova Plan” als Vorwandmontage, mit Unterputz-Spülkasten und Spartaste, Kunststoff-WC-Sitz
  • 1 Handwaschbecken aus Kristallporzellan (Geberit Serie „Renova Plan”), 45 cm breit als Vorwandmon­tage mit verchromter Einhebelmischbatterie (Firma Grohe – Modell „Eurostyle” oder „Concetto”)

Farbauswahl der Sanitärobjekte in Standard Weiß, an­dere Farbtöne gegen Aufpreis möglich.

9.04. KÜCHE

Die Anordnung des Warm- und Kaltwasseranschlusses sowie des Abflusses für Spüle und Spülmaschine erfolgt in Absprache mit den Bauherren.

9.05. KELLER ODER HAUSANSCHLUSSRAUM

Nach Absprache mit den Bauherren wird eine absperr­bare Außenzapfstelle sowie ein Waschmaschinenan­schluss im Keller installiert.

Bei Häusern mit Bodenplatte erfolgt die Installation wahlweise im HAR oder Bad.

10.00. ELEKTROINSTALLATION

Die gesamte Hausinstallation beginnt am Hausan­schlusskasten im Keller oder HAR mit angeschlossener Ringerdung nach den gültigen DIN- und VDE-Vorschrif­ten. Der Zählerschrank wird an die Wand montiert und erhält die erforderlichen Sicherungseinrichtungen (Per­sonenschutzschalter und Leitungsschutzschalter). In Abstimmung mit den Bauherren werden im Haus form­schöne, weiße Schalter und Steckdosen der Fa. Busch-Jaeger – Serie „Busch-balance® SI” – eingebaut.

10.01. ERD-, OBER- UND DACHGESCHOSS

Wohnzimmer

  • 5 Doppelsteckdosen
  • 1 TV-Dose
  • 1 Telefon-Dose
  • 1 Netzwerksteckdose
  • 2 Brennstellen

Schlafzimmer

  • 3 Doppelsteckdosen
  • 1 TV-Dose
  • 1 Netzwerksteckdose
  • 1 Brennstelle

Kinderzimmer

  • 3 Doppelsteckdosen
  • 1 Netzwerksteckdose
  • 1 Brennstelle

Küche

  • 4 Doppelsteckdosen 
  • 1 Herdanschluss
  • 1 Spülmaschinenanschluss
  • 1 Brennstelle

Diele

  • 2 Steckdosen
  • 1 Telefon-Dose
  • 2 Brennstellen

Bad

  • 2 Doppelsteckdosen
  • 1 Brennstelle

WC

  • 1 Steckdose
  • 1 Brennstelle

Treppenhaus/Flur

  • 1 Wechselschaltung
  • 1 Brennstelle

übrige Räume

  • 1 Steckdose (Keller) – unter dem Schalter
  • 1 Brennstelle

Hauseingang

  • 1 Brennstelle

Terrasse

  • 1 Steckdose abschaltbar
  • 1 Brennstelle

Eine Klingelanlage wird als Gong ausgeführt.

10.02. RAUCHWARNMELDER

Zu Ihrer Sicherheit werden in allen Schlafräumen und Kinderzimmern sowie Fluren batteriebetriebene Rauch­warnmelder installiert, um einen Brand frühzeitig zu er­kennen.

10.03. HAUSSTEUERUNG

SCHUCKHARDT MASSIV-HAUS bietet gegen Aufpreis mit Busch-free@home® eine intelligente Haussteuerung.
Mit der dazugehörigen App wird das Smartphone oder Tablet zur Fernbedienung im Haus.

11.00. INNENPUTZ

Alle Wandinnenflächen im Erd-, Ober- und ausgebau­ten Dachgeschoss (ausgenommen Gipskartonflächen) einschließlich der Wände im Treppenabgang zum Kel­ler (bis 10 qm Grundfläche) erhalten einen atmungs­aktiven Gipsputz. Alle Wandflächen im Fliesenbereich werden in Kalkzementputz ausgeführt. Um eine ökolo­gische, diffusionsoffene und antiallergische Oberfläche herzustellen, können alle Wandinnenflächen mit einem hochwertigen, feuchteregulierenden, zweilagigen Kalk­innenputz gegen Aufpreis ausgeführt werden. Als End­beschichtung kann zwischen Edelputzen in verschiede­nen Korngrößen oder Kalkglätte gewählt werden. Alle freistehenden Kanten und Ecken werden durch nichtrostende Eckschutzschienen gesichert. Überbrü­ckungen von Schlitzen und Mauerwerksöffnungen er­folgen mit Putzträgern.
Alle Wandinnenflächen und Decken können gegen Aufpreis in Q3-Qualität ausgeführt werden.

11.01. TROCKENBAU UND DÄMMUNG

Bei ausgebautem Dachgeschoss erhalten sämtliche raumschließenden Dachschrägen und Decken eine 24 cm starke Mineralwolldämmung sowie eine Ausklei­dung mit Gipskartonplatten.
Eine Dampfbremse wird luftdicht an allen durchdrin­genden Bauteilen angeschlossen. Die fachgerechte Ausführung wird durch einen Minneapolis-Blower-Door-Test nachgewiesen.
Die Stoßfugen der Decken im Erd-, Ober- und Dachge­schoss sowie die Stöße der Gipskartonplatten werden gespachtelt und tapezierfähig geschliffen.

12.00. ESTRICH

Alle Räume im Keller-, Erd-, Ober- und ausgebauten Dachgeschoss erhalten einen schwimmenden Estrich mit entsprechender Wärme- und Trittschalldämmung sowie Randstreifen.

13.00. FLIESENARBEITEN

Die in SCHUCKHARDT MASSIV-HÄUSERN verwendeten keramischen Wand- und Bodenfliesen haben einen ho­hen Qualitätsstandard. Der Fliesenwert beträgt 30 EUR/qm inkl. MwSt.

13.01. WANDFLIESEN

Das Bad und das Gäste-WC werden türhoch gefliest (ausgenommen der Dachschrägen). Fliesenformate größer als 40 cm x 40 cm bzw. 60 cm x 30 cm, Mosaike und eine Sonderverlegung sind gegen Aufpreis möglich.

13.02. BODENFLIESEN

Das Verfliesen der Fußböden im Hauswirtschaftsraum, Küche, Bad, Gäste-WC sowie im Dielenbereich (inkl. weißen Holzsockelleisten) ist im Festpreis enthalten.
Die Fliesenqualität entspricht mindestens der Abrieb­gruppe 4. Fliesenformate größer als 40 cm x 40 cm bzw. 60 cm x 30 cm, Mosaike und eine Sonderverlegung sind gegen Aufpreis möglich.

14.00. INNENTÜREN

14.01. INNENTÜREN IM KELLER-, ERD-, OBER- UND DACHGESCHOSS

Es werden hochwertige Innentüren der Firma Prüm (225 EUR pro Tür) mit CPL-Oberflächen (Laminatoptik) in den Dekoren Buche, Ahorn, Esche weiß deckend, Weiß, Wenge, Kirschbaum, Eiche, Erle und Nussbaum nach Wahl der Bauherren eingebaut. Die Türblätter und Zar­gen sowie Bekleidungen werden in Rundkante, die Mit­tellage des Türblattes wird in Röhrenspan ausgeführt.
Alle Elemente besitzen eine 3-seitig umlaufende PVC-Dichtung zur Schall- und Wärmedämmung.
Die Schließeinrichtung besteht aus einer Drückerro­settengarnitur in L-Form aus Edelstahl, matt gebürstet (Materialpreis pro Stück 25 E) sowie einem Buntbart-Ein­steckschloss und einem Schlüssel.

15.00. BAUABLAUF

15.01. BAUSTELLENEINRICHTUNG

Die Kosten für die Einrichtung der Baustelle trägt der Auf­tragnehmer. Darin enthalten sind der Auf- und Abbau von Unterkünften, Toilette, wenn notwendig Bauzaun sowie das Vorhalten von Baugeräten und Gerüsten.

15.02. BAUREINIGUNG

Der Auftragnehmer sichert während der Bauzeit die re­gelmäßige Reinigung der Baustelle und die Abfuhr der Bauabfälle zu. Das Haus wird den Auftraggebern be­senrein übergeben. Diese Leistungen sind im Festpreis enthalten.

15.03. EIGENLEISTUNGEN

Die Gewerke Maler- und Tapezierarbeiten sowie Boden­belagsarbeiten (außer Bodenfliesen Punkt 13.02.) sind, wenn nicht vertraglich gesondert vereinbart, Eigenleis­tungen der Bauherren.
Weitere Eigenleistungen können bis zum Baubeginn vereinbart werden. Sie dürfen den Bauablauf nicht behindern und müssen sich dem Terminplan des Auf­tragnehmers anpassen. Für die von den Bauherren aus­geführten Leistungen kann durch den Auftragnehmer keine Gewährleistung übernommen werden.

15.04. BEMUSTERUNG

Durch eine umfangreiche Bemusterung im Fachhandel können die Bauherren ihre individuellen Ausstattungs­wünsche verwirklichen.

16.00. BAUHERREN-SICHERHEITSPAKET

16.01. FESTPREISGARANTIE

Der Auftragnehmer gewährt den Auftraggebern eine vertraglich vereinbarte Festpreisgarantie. Sofern inner­halb dieser Frist sämtliche Voraussetzungen für einen Baubeginn wie Baugenehmigung, Finanzierungsnach­weis usw. entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen gegeben sind, gilt der Festpreis für die verein­barte Bauzeit.

16.02. VERSICHERUNGEN

Der Auftragnehmer schließt für jedes Bauvorhaben eine Bauwesen-/Bauleistungsversicherung ab. Die Kosten hierfür sind im Festpreis enthalten. Wir empfehlen den Bauherren, eine Gebäude-Feuer- und eine Bauherren­haftpflichtversicherung abzuschließen.

16.03. BAUBEGINNGARANTIE

Der Baubeginn erfolgt innerhalb von 8 Wochen nach schriftlicher Freigabe der Ausführungsplanung durch die Auftraggeber und Erfüllung der Voraussetzungen gemäß Planungs- und Hausauftrag.

16.04. BAUZEITGARANTIE

Die Bauzeit beträgt bei Ausführung mit Keller 8 Monate und mit Bodenplatte 7 Monate, gerechnet vom Tage des Baubeginns an. Vom Auftragnehmer nachgewie­sene Schlechtwettertage sowie Zusatzleistungen zur Standard-Bau- und Leistungsbeschreibung verlängern die Bauzeit entsprechend.

16.05. VERTRAGSERFÜLLUNGSBÜRGSCHAFT

Als zusätzliche Sicherheit erhalten die Auftraggeber vom Auftragnehmer vor Baubeginn eine Vertragserfül­lungsbürgschaft einer deutschen Bank oder Versiche­rungsgesellschaft über 5 % der Vertragssumme für die vereinbarte Bauzeit.

16.06. GEWÄHRLEISTUNGSBÜRGSCHAFT

Die Gewährleistung wird nach dem Bürgerlichen Ge­setzbuch vereinbart und beträgt gem. BGB § 634a I Nr. 2 und § 638 fünf Jahre.
Ausgenommen von dieser Frist sind Liefergarantien der Lieferfirmen von Geräten mit eigenen Werksbedingun­gen und normaler Verschleiß. Silikonfugen im Fliesenbe­reich sind Wartungsfugen und damit von der Gewähr­leistung ausgenommen. Die Auftraggeber erhalten bei Übergabe des Hauses vom Auftragnehmer eine Gewährleistungsbürgschaft einer deutschen Bank oder Versicherungsgesellschaft über 5 % der Vertragssumme für den Gewährleistungs­zeitraum.

16.07. LUFTDICHTIGKEIT

Jedes SCHUCKHARDT MASSIV-HAUS wird auf Luftdich­tigkeit durch einen Minneapolis-Blower-Door-Test ge­prüft. Die Bauherren erhalten bei Hausübergabe ihr Prüfprotokoll und ein Zertifikat.
Die Einhaltung der DIN 4108-7 und der europäischen Norm EN 13829 werden somit garantiert.

17.00. URHEBERRECHT

Sämtliche ausgehändigten Planungsunterlagen sind Eigentum von Schuckhardt Massiv-Haus. Zur Ausführung sind nur autorisierte Unternehmen berechtigt.
Die Verwendung der ausgehändigten Planungsunterla­gen und deren Nutzung ohne Einwilligung von Schuck­hardt Massiv-Haus ist nicht gestattet.
Diese Bau- und Leistungsbeschreibung ist Bestandteil des Planungs- und Hausauftrages und gilt nur für die je­weils im Vertrag vereinbarten Leistungen. Sie ist nicht in jedem Fall identisch mit Prospekt- und Titelbildern oder sonstigen fotografischen Darstellungen.

Stand: 01.01.2020

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